Nachhaltigkeit bei Kühn Architekten

Zukunftsfähig Bauen.

Nachhaltiges Bauen ist für uns keine Zusatzleistung, es ist die Grundhaltung jedes Projekts. Wir verbinden Energieeffizienz, Zertifizierung und gestalterischen Anspruch zu Gebäuden, die langfristig wirtschaftlich, ökologisch und angenehm zu bewohnen sind.

Nachhaltiges Bauen Kühn Architekten
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Was wir für Ihr nachhaltiges Bauvorhaben leisten.

Der Bausektor verursacht rund 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen. Die Anforderungen an Gebäude steigen stetig. Wer heute baut, trifft Entscheidungen, die Jahrzehnte wirken. Um so wichtiger ist es, zukunftsfähige und autarke Gebäude zu realisieren und dabei den gesamten Lebenszyklus im Blick zu haben, statt nur den Bau selbst.

Zertifizierungen nach DGNB, BNB und LEED als auch QNG für Förderprojekte machen Nachhaltigkeit sichtbar und vergleichbar. Als die bestmögliche Methode zur Sicherung von Bauqualität geht es hierbei also um viel mehr als nur ein Zertifikat.

Um Mehrwert ohne zu komplexen Mehraufwand zu schaffen, bieten wir Ihnen als Auditor ganzheitliche Koordination und Nachweisführung an mit interdisziplinären Wissen über Zusammenarbeit als Architekturbüro.

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    ADAC Luftrettungsstation CH66 Dörnbach

    Neubau · Ziel DGNB Gold · QNG · KfW EG 40

    ADAC Luftrettungsstation CH66, Dörnbach

    Kita Humes Eppelborn Neubau DGNB

    Neubau · Ziel DGNB Gold · QNG · KfW EG 40

    Kita Humes, Eppelborn

    Grundschule Sötern Nohfelden Erweiterungsbau

    Erweiterungsbau · DGNB Gold · KfW EG 55

    Grundschule Sötern, Nohfelden

    Warum nachhaltiges Bauen entscheidend ist

    Herausforderungen

    Gebäude im Bau und Betrieb

    Der Fokus bei Investitionsentscheidungen liegt häufig auf den Baukosten, während der Blick auf den Gebäudebetrieb über 50 Jahre zu kurz kommt.

    +

    Dabei übersteigen die kumulierten Betriebskosten die einmaligen Errichtungskosten in der Regel um ein Vielfaches. Gleiches gilt für die CO₂-Emissionen: Ein Großteil des ökologischen Fußabdrucks eines Gebäudes entsteht nicht beim Bau, sondern im laufenden Betrieb durch Heizung, Kühlung und Strom. Wer diesen Zusammenhang ignoriert, trifft heute Entscheidungen, die morgen teuer werden.

    Steigende Anforderungen, wachsende Komplexität

    Das Gebäudeenergiegesetz erhöht regelmäßig die energetischen Mindeststandards für Neubau und Sanierung. Gleichzeitig wächst die Zahl technischer Normen und Nachhaltigkeitsanforderungen stetig.

    +

    Die Kostenentwicklung bei Baumaterialien und Fachkräften verschärft den Druck zusätzlich. Hinzu kommen Förderprogramme, die sich im Jahrestakt ändern, und eine Bürokratie, die trotz Digitalisierungsversprechen kaum schlanker wird. Wer in diesem Umfeld plant, braucht aktuelles Fachwissen in allen Bereichen gleichzeitig.

    Lebensraum Gebäude

    Menschen verbringen heute über 80 Prozent ihrer Zeit in Gebäuden. Die Qualität dieser Räume beeinflusst Gesundheit, Produktivität und Wohlbefinden direkt.

    +

    Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Inklusion und Barrierefreiheit, da eine zunehmend diverse Gesellschaft unterschiedliche Bedürfnisse an gebaute Umgebungen stellt. Hinzu kommen sich verändernde Wetterbedingungen und Standortrisiken: Hitzeperioden, Starkregen und veränderte Windlasten sind keine abstrakten Zukunftsszenarien mehr, sondern konkrete Planungsgrundlagen von heute.

    Komplexe Förderlandschaft

    Der Gebäudesektor zeigt im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen den geringsten Fortschritt auf dem Weg zur Klimaneutralität.

    +

    Um nachhaltiges, energieeffizientes und zukunftsfähiges Bauen zu etablieren, wird es deshalb gezielt gefördert. Ziel ist es, hohe Qualitätsstandards perspektivisch zum wirtschaftlichen Normalfall zu machen. Wer diese Fördermittel strategisch nutzt, kann heute höhere Bauqualität realisieren, ohne zwingend höhere Gesamtkosten zu tragen. Voraussetzung ist, dass die richtigen Programme zum richtigen Zeitpunkt im Projekt bekannt und beantragt werden.

    Was uns als Nachhaltigkeitsberater auszeichnet

    Unser Ansatz

    Ganzheitliche Planung von Anfang an

    Alle Nachhaltigkeits- und Energiethemen werden so früh wie möglich integriert, idealerweise bereits in der Leistungsphase 2.

    +

    Wer Qualitäten erst spät einplant, zahlt dafür: durch Umplanungen, Zielkonflikte und vermeidbare Mehrkosten. Unser Büro vereint Architekten, Nachhaltigkeitskoordinatoren und Energieberater unter einem Dach. Jedes Projekt wird von Beginn an gesamtheitlich betrachtet. Dieses fachübergreifende Wissen steht auch externen Projekten zur Verfügung, die eine unabhängige Beratung oder Zertifizierungsbegleitung suchen.

    Transparenz zu Qualitäten und Kosten

    Wir beraten zu allen Nachhaltigkeitsthemen stets im Hinblick auf reale Kosten und tatsächlichen Nutzen. Tabellen werden nicht einfach abgearbeitet, sondern kritisch bewertet.

    +

    Mit unseren frühen PreAssessments analysieren wir jedes Projekt genau, um die wirksamsten Optimierungsstrategien zu identifizieren, bevor Entscheidungen schwer reversibel werden. Aus unserer Arbeitsphilosophie heraus bekommt jedes Projekt eine Bewertung nach Nachhaltigkeits- und Energieeffizienzkriterien sowie immer eine Förderberatung mit.

    Vollständige Nachweisführung für alle Themen

    Ökobilanzen, Lebenszykluskosten, Barrierefreiheitsnachweise, Simulationen, Normberechnungen und Konzepte werden bei uns vollständig im Haus erbracht.

    +

    Das hat einen entscheidenden Vorteil: Wer alle Anforderungen kennt und die zugehörigen Kompetenzen bündelt, vermeidet Zielkonflikte zwischen Fachdisziplinen und übersieht keine Risiken. Externe Schnittstellen bedeuten Informationsverlust und Koordinationsaufwand. Wir schaffen beides durch integrierte Bearbeitung.

    Regional und Deutschlandweit

    Zur Nachhaltigkeits- und Energieberatung sind wir deutschlandweit tätig, mit lokalen Vertretungen und digitalem Arbeitsmodell.

    +

    Für Nachhaltigkeits- und Energieberatung sind wir darüber hinaus deutschlandweit tätig: durch eigens entwickelte digitale Arbeitsstrukturen sowie ein gewachsenes Netzwerk aus Ingenieuren und Architekten, das lokale Präsenz und direkte Ansprechpartner vor Ort sicherstellt.

    Qualifikationen und Lizenzen

    • DGNB Auditor
    • DGNB ESG Manager
    • DGNB Ökobilanz Experte
    • BNB Koordinator
    • Sachverständige für Nachhaltiges Bauen (STI)
    • Energie-Effizienz-Experte mit KfW/BAFA Zulassung
    • Gutachter Barrierefreies Bauen

    Mehr als

    55+

    Nachhaltigkeitsprojekte koordiniert und

    180t

    Tonnen CO₂e Emissionen eingespart.

    Zertifizierungssysteme

    Anerkannte Standards für nachweislich höchste Bauqualität.

    DGNB

    DGNB-Zertifizierung

    Das DGNB System ist das deutschlandweit führende Zertifizierungssystem für ganzheitliche Nachhaltigkeit im Bauwesen. Es wurde 2009 von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen entwickelt und hat sich auch international als Qualitätsmaßstab etabliert.

    Die DGNB Kataloge zu den verschiedenen Nutzungsprofilen und Gebäudearten basieren auf drei Grundsäulen: Ökologie, Ökonomie und sozial-funktionale Qualitäten. Technische Qualitäten, Prozessqualitäten und Standortqualitäten fließen ebenfalls in die Bewertung ein. Es wird von einer frühen Leistungsphase an der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet, um einen nachweisbaren Mehrwert für Eigentümer, Nutzer und Investoren zu schaffen.

    Eine DGNB Zertifizierung stellt damit die beste Qualitätssicherungsmethode dar, um ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Projekt zu realisieren.

    Als DGNB Auditor und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen begleiten wir Ihr Projekt vom frühen PreAssessment bis zur Ausstellung der Zertifikate mit allen Nachweisen vollständig aus einer Hand.

    Nutzungsprofile

    • Neubau
    • Sanierung
    • Betrieb
    • Innenräume
    • Baustelle
    • Rückbau
    • Quartiersentwicklung
    • Biodiversitätsfördernde Außenräume

    Gebäudearten

    • Wohngebäude
    • Kleine Wohngebäude
    • Wohnen für Pflegeimmobilien
    • Büro- und Verwaltungsgebäude
    • Bildungsbauten
    • Hotels
    • Geschäftshäuser
    • Shoppingcenter
    • Verbrauchermärkte
    • Logistikgebäude
    • Kleinteilige Industrie- und Gewerbeobjekte
    • Produktionsstätten
    • Laborgebäude
    • Gesundheitsbauten
    • Versammlungsstätten
    • Parkhäuser
    • Mischnutzung
    • Weitere Nutzungen "FLEX"
    QNG

    QNG-Zertifizierung

    Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude ist das staatliche Siegel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Es bescheinigt, dass ein Neubau nachweislich ökologische, soziokulturelle und funktionale Mindestanforderungen erfüllt: vier Anforderungen für Wohngebäude, sechs für Nichtwohngebäude. Ergänzend ist ein Nachhaltigkeitszertifikat einer akkreditierten Stelle nachzuweisen, zum Beispiel DGNB, BNB oder NaWoh.

    Seit 2023 ist für den Klimafreundlichen Neubau mit QNG das vollständige Siegel samt Nachhaltigkeitszertifikat Pflicht, um von der maximalen KfW-Förderung zu profitieren. In weiteren Programmen wie dem Klimafreundlichen Neubau ohne QNG oder dem KfW-Niedrigpreissegment ist kein vollständiges QNG erforderlich, jedoch sind die QNG-Ökobilanz-Grenzwerte in jedem Fall einzuhalten.

    Als zugelassene Stelle führen wir das vollständige Zertifizierungsverfahren durch, von der Machbarkeitsprüfung bis zur Siegelvergabe, und koordinieren alle Nachweise mit der KfW-Antragsstellung.

    Unverbindlich QNG Machbarkeit anfragen →

    Anforderungen Wohngebäude

    • Treibhausgasemissionen und Primärenergiebedarf
    • Nachhaltige Materialgewinnung
    • Schadstoffvermeidung in Baumaterialien
    • Barrierefreiheit

    Anforderungen Nichtwohngebäude

    • Treibhausgasemissionen und Primärenergiebedarf
    • Nachhaltige Materialgewinnung
    • Schadstoffvermeidung in Baumaterialien
    • Barrierefreiheit
    • Naturgefähren am Standort
    • Gründach
    BNB

    BNB-Zertifizierung

    Das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes ist im wesentlichen das Zertifizierungssystem für Bundesbauten in Deutschland. Ab gewissen Projektgrößen wird eine BNB Zertifizierung für Bundesbauten zur Pflicht.

    Es ist strukturell dem DGNB ähnlich und bewertet Gebäude ebenfalls in ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Hinsicht. Im Unterschied zum DGNB deckt das BNB jedoch nur eine begrenzte Auswahl an Nutzungstypen ab, andernfalls ist eine sogenannte „Sinngemäße Anwendung" der vorhandenen Kataloge durchzuführen. Die BNB Kataloge sind bereits einige Jahre alt, eine Fortschreibung und Veröffentlichung von BNB 2.0 ist vorgesehen, jedoch mit unbekanntem Datum.

    Als BNB Koordinator und STI Sachverständige für Nachhaltiges Bauen können wir BNB Projekte bei allen Zertifizierungsstellen einreichen.

    Darüber hinaus unterstützen wir Bauherrn, Investoren und Kommunen bereits in frühen Leistungsphasen, um vollständige Leistungsbilder auszuarbeiten. Mit dem Ergebnis, dass Ausschreibung und Vergabe zielgerichtet ausgeführt und damit Angebote vergleichbar werden.

    Nutzungsprofile

    • Neubau
    • Sanierung
    • Betrieb

    Gebäudearten

    • Bürogebäude
    • Unterrichtsgebäude
    • Laborgebäude
    • Außenanlagen
    • Sinngemäße Anwendung
    KfW

    KfW Effizienzgebäude (EG)

    Ein Effizienzgebäude ist ein energetischer Standard für Nichtwohngebäude, welcher über die Anforderungen des GEGs hinaus geht und damit im Gebäudebetrieb zu geringeren Energieverbräuchen führt. Um Bauherrn und Investoren beim nachhaltigen und energieeffizienten Bauen zu unterstützen, werden diese höheren Energiestandards als Bedingungen an KfW Förderprogramme gekoppelt.

    KfW Effizienzhaus (EH)

    Ein Effizienzhaus stellt analog den Standard für Wohngebäude dar. Für EH und EG Neubauten sind die Standards 40 und 55 förderfähig. Bei Sanierungsvorhaben können Standards mit geringeren Anforderungen (70, 85 oder Denkmal) ebenfalls förderfähig sein.

    Energiestandards

    • EG / EH 40, 55 (Neubau und Sanierung)
    • GEG (Mindestanforderungen)
    • EG / EH 70, Denkmal, EH 85 (nur Sanierung)

    Relevante KfW Förderprogramme

    Neubau

    • 296 – „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment" Wohngebäude Kredit
    • 297/298 – „Klimafreundlicher Neubau" Wohngebäude Kredit
    • 299 – „Klimafreundlicher Neubau" Nichtwohngebäude Kredit
    • 498/499 – „Klimafreundlicher Neubau" Wohn-/Nichtwohngebäude Zuschuss

    Sanierung

    • 261 – Wohngebäude Kredit mit Tilgungszuschuss
    • 263 – Nichtwohngebäude Kredit mit Tilgungszuschuss
    • 264 – Wohn-/Nichtwohngebäude Kredit mit Tilgungszuschuss Kommunal
    • 464 – Wohn-/Nichtwohngebäude Kredit Zuschuss Kommunal

    Alle Angaben ohne Gewähr!

    LEED

    LEED-Zertifizierung

    Leadership in Energy and Environmental Design ist das meistgenutzte Zertifizierungssystem weltweit und in über 180 Ländern anerkannt. Es wird vor allem bei Projekten mit internationalem Investorenbezug, grenzüberschreitenden Portfolios oder globalen Nachhaltigkeitsberichtsstandards eingesetzt.

    LEED bewertet Gebäude anhand eines Punktesystems in mehreren Kategorien. Je nach erreichter Punktzahl wird eines von vier Siegelniveaus vergeben. Wir unterstützen bei Einordnung, Strategieentwicklung und Dokumentation.

    Neu: LEED v5 fokussiert die Dekarbonisierung und Klimaresilienz von Gebäuden durch eine konsequente Ausrichtung auf Klimaneutralität über den gesamten Lebenszyklus. Dieser Standard schärft die Kriterien für ökologische Qualität sowie soziale Verantwortung und setzt neue Maßstäbe für zukunftsfähiges Bauen.

    Bewertungskategorien

    • Standort und Verkehrsanbindung
    • Nachhaltiger Baugrund
    • Wassereffizienz
    • Energie und Atmosphäre
    • Materialien und Ressourcen
    • Innenraumluftqualität
    • Innovation
    • Regionale Prioritäten

    Zertifizierungsstufen

    • Certified (40 bis 49 Punkte)
    • Silver (50 bis 59 Punkte)
    • Gold (60 bis 79 Punkte)
    • Platinum (ab 80 Punkte)
    ESG

    ESG Compliance

    Environmental, Social und Governance Kriterien sind für institutionelle Investoren, Kreditgeber und Unternehmen zunehmend verpflichtend. Die EU-Offenlegungsverordnung und die CSRD-Berichtspflicht machen ESG-Nachweise für Gebäudeportfolios zur regulatorischen Anforderung.

    E steht für Environmental und umfasst Umweltthemen wie CO₂-Emissionen, Energieeffizienz und Ressourcenverbrauch. S steht für Social und betrifft soziale Aspekte wie Barrierefreiheit, Nutzungskomfort und Gesundheitsschutz. G steht für Governance und beschreibt die Unternehmensführung, Berichtspflichten und das Risikomanagement.

    Wir helfen dabei, Gebäude und Portfolios ESG-konform auszurichten, alle relevanten Nachweise zu erbringen und Berichtspflichten strukturiert zu erfüllen. Unsere Arbeit liefert die Datenbasis für glaubwürdige Nachhaltigkeitsberichte.

    E — Environmental

    • CO₂ Emissionen und Treibhauspotenzial
    • Energieverbrauch und Effizienzklasse
    • Wasserverbrauch
    • Biodiversität und Flächenversiegelung
    • Kreislaufwirtschaft und Materialökologie

    S — Social

    • Barrierefreiheit und Inklusion
    • Innenraumqualität und Nutzungskomfort
    • Gesundheitsschutz und Schadstoffe

    G — Governance

    • Nachhaltigkeitsberichterstattung
    • Zertifizierungen als Qualitätsnachweis
    • Risikomanagement Klimarisiken
    EU

    EU-Taxonomie

    Die EU-Taxonomie ist das europäische Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten. Sie definiert für Gebäude konkrete technische Kriterien, ab wann ein Bau oder eine Sanierung als ökologisch nachhaltig gilt.

    Die Einhaltung wird für Finanzprodukte, Unternehmensberichte nach CSRD und grüne Anleihen zunehmend verpflichtend. Gebäude, die Taxonomiekonformität nachweisen, haben Zugang zu günstigeren Finanzierungen und einem breiteren Investorenkreis.

    Wir prüfen Taxonomiekonformität projektspezifisch und erstellen alle erforderlichen Nachweise strukturiert und reportingfähig.

    Wesentlicher Beitrag

    • Neubau: Primärenergiebedarf mind. 10% unter NZEB-Anforderung
    • Sanierung: Nachweis signifikanter Energieeinsparung (30% oder tiefe Sanierung)
    • Kauf: EPC Klasse A oder Top-15% des nationalen Gebäudebestands

    Do No Significant Harm (DNSH)

    • Klimaanpassung: Klimarisikoprüfung für den Standort
    • Wasserressourcen: Effizienter Wasserumgang
    • Kreislaufwirtschaft: Rückbauplanung, Materialkataster
    • Umweltverschmutzung: Schadstofffreiheit in Materialien
    • Biodiversität: Schutz sensibler Standorte
    GHG

    GHG Protocol

    Das Greenhouse Gas Protocol ist der international anerkannte Standard zur vollständigen Bilanzierung von Treibhausgasemissionen. Es unterteilt Emissionen in drei Scopes, um eine lückenlose Erfassung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu ermöglichen.

    Wir erstellen projektbezogene und portfoliobezogene CO₂-Bilanzen nach GHG Protocol und schaffen damit die Grundlage für Klimastrategien, Dekarbonisierungspfade und glaubwürdige Nachhaltigkeitsberichte nach CSRD, TCFD oder CDP.

    Scope 1 — Direkte Emissionen

    • Verbrennungsanlagen im Gebäude (Heizkessel, BHKW)
    • Kältemittelverluste aus Klimaanlagen
    • Fuhrpark des Unternehmens

    Scope 2 — Indirekte Energieemissionen

    • Bezogener Strom (marktbasiert oder standortbasiert)
    • Bezogene Wärme und Kälte aus Fernnetzen

    Scope 3 — Vorgelagerte und nachgelagerte Emissionen

    • Graue Energie der Baumaterialien (Ökobilanz)
    • Emissionen der Baustelle und Logistik
    • Nutzerbezogene Emissionen im Betrieb
    • Entsorgung und Rückbau am Lebensende
    CRREM

    CRREM-Pfad

    Der Carbon Risk Real Estate Monitor definiert wissenschaftlich fundierte Dekarbonisierungspfade für Immobilien, abgeleitet aus den Pariser Klimazielen. Für jede Nutzungsart und Region gibt es einen spezifischen Pfad mit jährlichen CO₂-Grenzwerten in kgCO₂e je m².

    Überschreitet ein Gebäude den CRREM-Pfad, entsteht ein Stranding-Risiko: das Gebäude verliert an Finanzierungsfähigkeit, Vermietbarkeit und Marktwert. Der Zeitpunkt, ab dem ein Gebäude dauerhaft über dem Pfad liegt, wird als Stranding Point bezeichnet.

    Wir analysieren Bestände gegen den CRREM-Pfad, berechnen den individuellen Stranding Point und entwickeln Sanierungsstrategien zur langfristigen Wertsicherung.

    Beispiel: Stranding Point

    kgCO₂e/(m²a) 2050 Heute Baseline (Ist-Zustand) Stranding Dekarbonisierungspfad CO₂-Bepreisung / Strafzahlungen
    Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
    DGNB Auditor Johannes Schäfer
    DGNB ESG-Manager Johannes Schäfer
    STI Sachverständige für nachhaltiges Bauen
    QNG Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude
    Energie-Effizienz-Experte KfW und BAFA
    Fachplaner Barrierefreies Bauen
    Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
    DGNB Auditor Johannes Schäfer
    DGNB ESG-Manager Johannes Schäfer
    STI Sachverständige für nachhaltiges Bauen
    QNG Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude
    Energie-Effizienz-Experte KfW und BAFA
    Fachplaner Barrierefreies Bauen
    FAQs

    Häufige Fragen zum nachhaltigen Bauen

    Ihr Partner für nachhaltiges Bauen.
    Vom Entwurf bis zum Zertifikat.